Tarifvertrag deutsche bahn cargo

Darüber hinaus kann der Tarifvertrag zwar nur für die staatlichen Unternehmen im Eisenbahnsektor gelten, sind aber das Ergebnis eines Tarifverhandlungsprozesses auf Sektorebene, der ein breiteres Segment des öffentlichen Sektors abdeckt. So fällt beispielsweise der Eisenbahnverkehr unter den Tarifvertrag des öffentlichen Sektors für Beamte in Luxemburg. Ähnlich verhält es sich mit anderen Ländern (wie Dänemark und Deutschland), in denen ein unterschiedlicher Anteil der bei den etablierten Unternehmen beschäftigten Eisenbahner ihren Beamtenstatus beibehalten hat. Diese gelten als Beispiele für Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene, da solche Vereinbarungen für andere Beamte in anderen Sektoren gelten können, im Eisenbahnsektor jedoch nur für die Beschäftigten in den etablierten Unternehmen. 2014 startete die GDL eine Streikserie der Deutschen Bahn, da die Deutsche Bahn ihre Forderungen nach einer kürzeren Arbeitswoche (von 39 auf 37 Stunden), einer Lohnerhöhung um 5 Prozent und einem Recht auf selbständige Vertretung von 17.000 Bahnarbeitern, die nicht als Lokführer in Tarifverhandlungen tätig sind, zurückschraubte. Die Deutsche Bahn behauptete, sie werde nur mit einer einzigen Gewerkschaft pro Arbeitsgemeinschaft in Tarifverhandlungen eintreten, wie es bis Juni 2014 der Fall war, als die GDL eine Vereinbarung mit der viel größeren EVG-Gewerkschaft hatte. [12] Es gibt eine Reihe von Optionen, um der DB dabei zu helfen, ihre Finanzierungslücken zu schließen. So wird beispielsweise der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages aufgefordert, die Kreditlimite anzuheben. Da die etablierten Unternehmen einen sehr großen Teil der Beschäftigten in der Branche ausmachen, verschwimmt die Differenzierung zwischen Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene und auf Branchenebene etwas, da die für die etablierten Unternehmen ausgehandelten Vereinbarungen auf Unternehmensebene die meisten Beschäftigten im Eisenbahnsektor abdecken.

So wird in Slowenien der Tarifvertrag für den Eisenbahnsektor gemeinsam vom Verkehrsministerium und der Geschäftsführung der slowenischen Eisenbahnholdinggesellschaft (HSZ) ausgehandelt und umfasst die HSZ-Gruppe. In lettland wird der Branchentarifvertrag von der Unternehmensleitung im Namen der Arbeitgeberorganisation ausgehandelt und gilt für die Lettische Eisenbahn (LDz). Selbst wenn es sich um sektorale Tarifverhandlungen handelt, wird dies hier als Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene betrachtet, da sie für die Beschäftigten des amtsinhaberischen Unternehmens gelten.


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